KEN BARDOWICKS

Defekte Effekte

Dieser junge Mann sieht aus wie eine Mischung aus Oberstufenschüler und Finanzbeamten. Es scheint, als könnte Ken Bardowicks kein Wässerchen trüben. Dabei hat er es faustdick hinter den Ohren. Denn mit seiner gespielten Unbeholfenheit, seinem lausbübischem Charme und dem trockenen Humor im englischen Stil wickelt er sein Publikum im Handumdrehen um den Finger.
“Defekte Effekte” nennt er sein Programm, eine komödiantische Mixtur aus Zauber-T®icks und Größenwahn. Gekonnt schlüpft er in die Rolle des Losers, der ein ums andere Mal an der Tücke des Objektes scheitert – im nächsten Moment jedoch zur allseitigen Überraschung das vermeintliche Missgeschick auf wunderbare Weise ausbügelt. Indem er Asche zu Geld verwandelt, Gläser zersingt oder Roboter zaubern lässt, demonstriert Ken Bardowicks humorvoll, dass bei ihm vieles Illusion ist, aber hinter dem Schein immer eine Menge Sein steckt.

Mit der Intelligenz eines Professors und der Energie eines jugendlichen Liebhabers hält Ken seinen Vortrag ”Wie werde ich erfolgreich?”. Dabei lassen Witz, spontane Schlagfertigkeit und seine Liebe zum Publikum eine wohltuende Nähe entstehen. Hinzu kommen verblüffende Zauberei, perfektes Timing und geschickte Rhetorik: Die Zuschauer kommen aus dem Lachen und Staunen nicht mehr heraus.

Spielend läßt Kens Vielseitigkeit eine unverwechselbare Show entstehen, die bereits mehrfach mit internationalen Preisen ausgezeichnet wurde. Im Juli 2003 wurde er bei der Weltmeisterschaft in Den Haag vor 2500 Fachleuten zum weltbesten Stand-up-Magier gekürt. Es folgte die Nominierung für den “Prix Pantheon 2004”. Jüngst wurde er mit dem “Deutschen Kabarettpreis 2005” (Sonderpreis) ausgezeichnet. Und sein abendfüllendes Programm ”Defekte Effekte” erhielt beim Gastspiel in München den ”Stern der Woche”. ”Defekt ist bei ihm gar nichts, und die Effekte serviert er mit Witz und Ironie ganz unaufwändig und scheinbar nebenher”, schrieb dazu die Abendzeitung.

Ken Bardowicks ist zweisprachig aufgewachsen und kann seine Showebenfalls in perfektem Englisch auf die Bühne bringen. Nicht umsonst gewann er in Kapstadt/ Südafrika den Cape Magician Circle Prize.

“Defekte Effekte” wurde im Jahr 2002 uraufgeführt. Die Regie übernahm Susanne Sewald. Als Coach fungierte Kens Zauberkollege Gaston.

Die Presse

”Sein Vortrag ‘Wie werde ich berühmt‘ sprühte vor Witz und seine Wortkaskaden hatten mindestens genauso viele Windungen wie seine Extremitäten.”
(Mainzer Allgemeine Zeitung)

”Publikumsliebling war Ken Bardowicks, der mit verblüffenden Tricks und schlagfertigem Witz die Frage seines Vortrages ‘Wie werde ich erfolgreich’ für sich eindeutig beantwortete.”
(Bad Pyrmonter Kurier)

”Ob als Roboter Pantomime, Rasierklingen-Schlucker oder Stand-Up-Comedian, der Entertainer Bardowicks setzt unserer Verzauberung immer noch eine Verblüffung drauf. Selten so intelligent gelacht und gestaunt.”
(Abendzeitung, München)

”Mit Ken Bardowicks hat die Theaterleiterin Alexandra Kassen einmal mehr ein untrügliches Näschen für herausragenden Nachwuchs gezeigt… Dass er sein Handwerk beherrscht, ist die eine, immer wieder verblüffende Seite seiner Performance, die andere, dass er seine Kunststücke nie um ihrer selbst willen präsentiert, sondern in Stand-up-Manier in kleine Geschichten einbindet, die von subtiler Ironie sprühen.”
(Kölner Stadt-Anzeiger)

„Seine Kunststücke absolviert er wie zufällig, aus Versehen fast. Ein Comedian beinahe, der nebenbei noch magisch tätig ist. … Bardowicks ist der Kammerspieler unter den Magiern. Verschwindende Hochhäuser braucht er nicht, er bezaubert sein Publikum auf ganz traditionelle Weise, aber immer wieder neu.“
(Mainzer Rheinzeitung)

”Altmodisch genial… Selten erlebt man einen Künstler, der sein Publikum auf gute, altmodische Weise ohne Schnickschnack, aber mit viel Witz so charmant in seinen Bann schlägt, daß es an Zauberei grenzt. Dafür wurde der neue Stern am Kleinkunst- und Varietéhimmel gerade zum Sonderpreisträger des Deutschen Kabarettpreises 2005 gekürt.”
(Berliner Morgenpost)